Damen 1

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vorne v.l.: Ann-Kathrin Stitz, Vanessa Geringer, Katja Hug, Larissa Weiß, Maren Rentschler

2. Reihe v.l.: Priska Ziller, Sina Schaller, Mona Seimetz, Anja Günther

3. Reihe v.l.: Takuhi Sardarjan, Sabrina Jankowitsch, Marina Rupp, Mareike Serwe-Bürger, Karen Huep

4. Reihe v.l.: Trainer Joachim Hoga, Marielle Serwe, Trainer Manuel Ilg

Die HSG-Damen beschließen die Saison 16/17 noch einmal mit einem Sieg.

Ein Spiel mit vielen Aufs und Abs sahen die Zuschauer am Sonntagabend in der Herwartsteinhalle. Gegen den Landesligaabsteiger aus Böhmenkirch startete die HSG zunächst fulminant. In den ersten Minuten gelang einfach alles. Durch ein tolles Zusammenspiel wurde nahezu jeder Spielzug erfolgreich abgeschlossen. Eine 7:2-Führung war die Konsequenz. Dann nahm sich die HSG wieder mal ein bisschen zurück und ließ den Gegner ins Spiel kommen. Optisch zwar immer noch überlegen war beim 8:6 der Vorsprung ganz schön geschrumpft. Gegen Ende der ersten Hälfte hatte die HSG dann die erste Schwächephase überwunden und beim 14:8 den alten Abstand wieder hergestellt. Bis zur Pause traf die SG LTB noch zweimal, so dass mit 14:10 die Seiten gewechselt wurden. Im Gegensatz zu den letzten Partien kam dieses Mal die HSG wacher aus der Kabine. Auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Huep in der ersten Hälfte wurde gut weggesteckt und die Führung Tor um Tor ausgebaut. Vor allem Seimetz und Serwe-Bürger au f den beiden Außenbahnen wurden immer wieder schön in Szene gesetzt und waren mit insgesamt zwölf Treffern am Ende die erfolgreichsten HSG-Schützen. Zwischenzeitlich lag die HSG neun Tore vorne und im Prinzip war das Spiel gelaufen. Allerdings gaben sich die Gegnerinnen nie auf und nutzten die Fehler der Gastgeberinnen, die nun ein ums andere Mal den Ball verloren und vor allem in der Defensive viel zu nachlässig agierten. Die Gäste durften immer wieder einfach durch die Abwehr durchmarschieren, zum Glück verhinderte Marielle Serwe, dass es noch einmal so richtig eng wurde. Auf drei Zähler kam die SG noch einmal heran, zu mehr reichte es nicht mehr. Mit 28:25 konnte die HSG die Partie verdient für sich entscheiden.

Damit landet sie am Ende auf dem dritten Tabellenplatz. Punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Winzingen, der nur auf Grund des besseren direkten Vergleichs von einem Treffer weiter vorne steht. Somit verpasst die HSG mit einem Tor schon wieder denkbar knapp die Chance zum Aufstieg. Allerdings ist man diese Saison nicht allzu böse drum, einmal keine Relegation spielen zu müssen, sondern gleich in die wohlverdiente Pause gehen zu können.

Die HSG-Damen bedanken sich bei ihren treuen Fans für die Unterstützung in der Saison.

Es spielten: Marielle Serwe; Sina Schaller (1), Takuhi Sardarjan (2), Mona Seimetz (5), Ann-Kathrin Stitz, Katja Hug (1), Marina Rupp (5/2), Mareike Serwe-Bürger (7), Maren Rentschler (1), Vanessa Geringer (1), Sabrina Jankowitsch (2), Larissa Weiß (2), Karen Huep (2)

Pflichtsieg beim Letzten

Die HSG Oberkochen/Königsbronn hat ihr letztes Auswärtsspiel erfolgreich über die Bühne gebracht. Beim Tabellenletzten aus Donzdorf/Geislingen siegte sie in einer wenig hochklassigen Partie mit 19:25.

Es war eine Begegnung, an die man einen Haken macht - die Pflichtaufgabe wurde erfüllt, dabei präsentierte sich die HSG weder besonders schlecht noch besonders gut. Sie tat ihr Nötigstes, konnte sich allerdings erst zwanzig Minuten vor Schluss wirklich absetzen, um am Ende doch noch recht deutlich zu gewinnen.

Den besseren Start erwischte die FSG. Durch Unstimmigkeiten in der Gästeabwehr, fanden die Gastgeberinnen immer wieder den freien Weg zum Tor und konnten somit zunächst vorlegen. Ab dem 2:3 übernahm dann die HSG das Zepter, konnte die FSG aber nicht so wirklich abschütteln. Die Gäste waren zu harmlos in der Defensive. Lediglich Marielle Serwe war gut aufgelegt und parierte ein ums andere Mal. Durch sehenswerte Konterpässe auf Schwester Mareike konnte die HSG zudem einfache Tore erzielen. Die Gastgeberinnen blieben aber hartnäckig und nutzten die Fehler der HSG, um immer wieder einen Drei-Tore-Rückstand auszugleichen. In der 34. Minute konnten sie mit dem 15:14 sogar erstmals wieder in Führung gehen. Doch die HSG fand nun immer wieder Larissa Weiß am Kreis, die sich schön in Szene setzte. Michelle Crljic brachte noch einmal frischen Wind im Rückraum und sorgte mit ihrem Treffer zum 18:22 eine Viertelstunde vor Schluss für die Vorentscheidung. Durch den 19:25-Sieg hat sich die HSG nun den dritten Tabellenplatz gesichert. Da auch der Konkurrent aus Winzingen erfolgreich war, wird die HSG auch auf diesem Rang bleiben und hat zum ersten Mal seit Jahren nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun. In zwei Wochen tritt die HSG dann zum letzten Mal in der laufenden Saison an. Dazu empfängt sie die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch in der Herwartsteinhalle.

Es spielten: Marielle Serwe; Larissa Weiß (4), Sabrina Jankowitsch (2/2), Katja Hug (3), Ann-Kathrin Stitz, Mona Seimetz, Marina Rupp (3), Michelle Crljic (2), Maren Rentschler (1) Mareike Serwe-Bürger (7), Karen Huep (3/1)

Niederlage im Spitzenspiel

Am vergangenen Samstag trat die HSG Oberkochen/Königsbronn den Weg zur HSG Winzingen/Wißgoldingen an. Die HSG OK befand sich auf dem zweiten Tabellenplatz, die HSG Wi/Wi auf dem dritten. Es war also ein entscheidendes Duell im Kampf um die Relegationsteilnahme.

Die HSG OK erwischte zunächst einen Traumstart und konnte über schön zu Ende geführte Spielzüge mit 0:4 in Führung gehen. Danach setzte ein bisschen das Wurfpech ein, sonst hätte die Führung noch deutlicher ausfallen, und damit das Spiel einen anderen Verlauf nehmen können. So aber fanden auch die Gastgeberinnen ins Spiel, stießen mit enormem Druck auf die Lücken und brachten immer wieder die Abwehr in Bedrängnis. Beim 5:5 war die Begegnung wieder völlig offen und das sollte sie auch bis knapp zehn Minuten vor Schluss bleiben. Mit einem 12:12 ging es in die Kabine. Für die zweite Hälfte hatte sich die HSG OK dann einiges vorgenommen, verschlief aber die ersten Minuten nach Wiederanpfiff völlig. Zahlreiche Fehlpässe im Angriff und eine viel zu harmlose Abwehr führten dazu, dass Winzingen schnell mit zwei Treffern in Front lag, denen die Gäste hinterher rennen mussten. Knapp zehn Minuten vor dem Ende, beim 24:22, hatte diese Differenz immer noch Bestand. Die HSG OK wollte jetzt alles in eine Waagschale werfen, um das Duell doch noch für sich zu entscheiden. Das führte dazu, dass sie zehn Minuten lang blind auf das gegnerische Tor anrannte, dabei immer wieder nur den Pfosten traf bzw. den Ball gleich dem Gegner in die Hand spielte. Dieser konterte ein ums andere Mal und hatte am Ende noch sieben Mal getroffen, die Gästemannschaft hingegen gar nicht mehr. Durch knapp dreizehn torlose Minuten hatte die HSG OK damit nicht nur das Spiel verloren, sondern völlig unerwartet auch noch den direkten Vergleich mit einem Treffer. Der Sieg für die HSG Wi/Wi geht am Ende natürlich völlig in Ordnung, lediglich das Ergebnis spiegelt in keinster Weise den Spielverlauf wieder.

Durch den verlorenen direkten Vergleich hat die HSG OK jetzt wohl nur noch theoretische Chancen auf den Relegationsplatz und kann zum ersten Mal seit Jahren die Saison völlig entspannt zu Ende spielen. Jetzt gilt es, in den letzten beiden Spielen noch einmal ansprechende Leistungen zu bringen. Weiter geht es in zwei Wochen gegen die FSG Donzdorf/Geislingen.

Es spielten: Marielle Serwe; Mareike Serwe-Bürger (4), Marina Rupp (7/1), Sina Schaller (1), Ann-Kathrin Stitz, Katja Hug (3), Sabrina Jankowitsch (2/1), Vanessa Geringer, Mona Seimetz, Maren Rentschler, Karen Huep (6)

Unerwartete Niederlage

Erneut musste die HSG eine nicht einkalkulierte Niederlage hinnehmen. Zwar fehlten mit Hug, Seimetz und Huep gleich drei Stammspielerinnen, doch durch den Einsatz dreier A-Jugendlicher stand eigentlich eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung.

Bis zum 8:8 nach vierzehn gespielten Minuten, konnte die HSG auch noch mithalten. Mit sechs Treffern in Folge zum 14:8 setzte sich Bargau dann aber innerhalb von sechs Minuten bereits spielentscheidend ab. Näher als bis auf vier Tore kamen die HSG-Damen einfach nicht mehr heran. Beim 21:13 eine Viertelstunde vor Schluss deutete sich ein regelrechtes Debakel an. Allerdings konnten die Gäste dieses noch einmal verhindern und verkürzten bis zum Schluss auf 25:21.

Durch diese Niederlage bleibt die HSG zwar auf dem zweiten Tabellenrang, hat sich ihre gute Ausgangssituation gegenüber den fünf direkten Konkurrenten allerdings erst einmal verspielt.

Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es dann am 25.03. weiter gegen die HSG Winzingen/Wißgoldingen, die ebenfalls noch auf den Relegationsplatz hofft.

Es spielten: Marielle Serwe; Ann-Kathrin Stitz, Maren Rentschler, Sina Schaller (3/1), Marina Rupp (7/1), Mareike Serwe-Bürger (2), Sabrina Jankowitsch (1), Larissa Weiß (2), Takuhi Sardarjan (2), Vanessa Geringer (2), Michelle Crljic (1), Bianca Trittler (1/1)

HSG siegt im Spitzenspiel

Im Spitzenspiel um den zweiten Platz konnte die HSG Oberkochen/Königsbronn am Ende klar die Oberhand behalten.

Schlüssel zum Erfolg war dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sich jede Spielerin nahtlos in das Team einfügte - angefangen bei zwei starken Torhüterinnen, die sowohl einige Strafwürfe als auch Konter vereiteln konnten, über eine gut stehende Defensive bis hin zu einem sehr variablen Angriff.

Die erste Viertelstunde verlief die Partie sehr ausgeglichen. Die SG legte ein hohes Tempo vor, wodurch sich die HSG anstecken ließ und immer wieder in Hektik verfiel. Überhastet abgeschlossene Angriffe in den ersten Minuten waren die Folge. Die Gastgeberinnen fanden allerdings bald in ihre Spur und ließen sich auch von zahlreichen in den Anfangsminuten getroffenen Fehlentscheidungen nicht großartig irritieren. Bis zum 5:6 lagen die Gäste noch in Front. Huep traf zweimal in Folge und kassierte dafür eine Manndeckung. Die dadurch entstehenden Lücken konnten die übrigen Spielerinnen nun nutzen. Ein Doppelschlag von Serwe-Bürger sowie Jankowitsch vom 7-Meter-Punkt sorgten für die erste drei-Tore-Führung. Praktisch mit dem Pausenpfiff trafen die Gäste noch zum 15:13. Nach dem Wechsel dauerte es dann fast fünf Minuten bis durch Rupp der erste Treffer fiel. Die Begegnung verlor nun etwas an Schwung. Durch zweimal Maier und zweimal Weiß erhöhte die HSG acht Minuten vor dem Ende auf 23:17 und das Spiel war endgültig gelaufen. Die SG hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen, so dass der Vorsprung bis zum Ende gehalten werden konnte. Mit 25:19 endete die Partie.

Damit hat die HSG den zweiten Rang verteidigt, es sind allerdings weiterhin sechs Mannschaften im Rennen um den Relegationsplatz. Nach einer Woche Pause geht es am 04.03. weiter gegen den TV Bargau. Dieser befindet sich zwar im hinteren Tabellendrittel, allerdings fehlen der HSG an diesem Termin auch einige Spielerinnen.

Es spielten: Marielle Serwe, Rebecca Bolsinger; Marina Rupp (4), Katja Hug (3), Larissa Weiß (4), Sabrina Jankowitsch (4/4), Maren Rentschler, Ann-Kathrin Stitz, Sina Schaller, Mareike Serwe-Bürger (3), Theresa Maier (3), Mona Seimetz, Vanessa Geringer (1), Karen Huep (4/1)

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