Damen 1

d1

h.v.l.: Franziska Mader, Bianca Trittler, Sabrina Jankowitsch, Jeanette Leister, Takuhi Sardarjan, Karen Huep, Lisa Mader, Trainer Manuel Ilg

v.v.l.: Priska Ziller, Ann-Kathrin Stitz, Katja Hug, Rebecca Bolsinger, Bianca Schneider, Julia Engel, Mona Newman, Lisa Mack

Es fehlen: Mona Seimetz, Larissa Weiß,Anja Günther,Theresa Maier,Annika Hangleiter

Im Auswärtsspiel gegen Heiningen präsentierte sich die Damenmannschaft der HSG wesentlich besser als in den letzten Heimspielen. Vor allem in der ersten Hälfte wussten die Gäste durch schönes Zusammenspiel zu gefallen. Der TSV hielt allerdings dagegen und ließ sich zunächst nicht ganz abschütteln. Auf Seiten der HSG glänzten Torhüterin Bolsinger mit einigen gehaltenen Strafwürfen und Kontern sowie Hug, die sich im Angriff immer wieder schön durchsetzen konnte. Dadurch setzte sich die HSG Tor um Tor ab und hatte zur Halbzeit einen 11:16-Vorsprung herausgespielt. Dass man sich darauf nicht ausruhen konnte, war spätestens nach der Begegnung gegen die HG Aalen/Wasseralfingen in der Vorwoche klar. Zunächst war aber weiterhin die HSG am Drücker und konnte auf zwischenzeitlich neun Treffer Unterschied erhöhen. Gegen Ende der Partie machte sich dann der Kräfterverschleiß bemerkbar, da die HSG nur mit einer Rumpftruppe angereist war und vor allem im Rückraum kaum Wechselmöglichkeiten hatte. Es häuften sich die technischen Fehler, was der TSV immer wieder zu schnellen Gegenstößen nutzte. Sieben Minuten vor dem Ende hatten die Gastgeberinnen somit noch einmal auf vier Treffer aufgeschlossen. Zu mehr sollte es allerdings nicht reichen. Am Ende konnte sich die HSG völlig verdient zwei weitere Punkte auf der Habenseite sichern und rutscht somit auf Platz drei in der Tabelle vor. Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es am 25.11. weiter gegen die FSG Giengen/Brenz.  

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Ann-Kathrin Stitz (1), Rebecca Schneider (1), Takuhi Sardarjan (4), Lisa Mack (2), Lisa Mader, Sabrina Jankowitsch (6/3), Katja Hug (7), Karen Huep (8/4)

 

 Bei der HSG läuft es weiterhin noch nicht ganz rund.

 Urlaubs- und verletzungsbedingt stand mit zwei A-Jugendlichen, zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft und einer reaktivierten Spielerin eine deutlich veränderte Mannschaft auf dem Feld.

 Das Derby gegen die HG Aalen/Wasseralfingen war dann auch wahrlich kein Handball-Leckerbissen. Wie schon im vorangegangenen Spiel gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim  tat sich die HSG vor allem im Angriff äußerst schwer. Dabei startete sie zunächst recht gut in die Partie. Bis zum 8:7 zur Mitte der ersten Hälfte konnten die Gäste noch mithalten, dann zog die HSG mit einem 6:1-Lauf auf 14:8 zur Halbzeitpause davon. Großen Anteil daran hatte vor allem Becci Schneider, die mit sehenswerten Anspielen glänzen konnte. Trotz dieser deutlichen Führung, war Trainer Manuel Ilg nicht wirklich zufrieden mit seiner Mannschaft. Vor allem im Angriff war die HSG erneut zu statisch und ideenlos. Das zeigte sich dann auch nach dem Seitenwechsel. In den folgenden zwanzig Minuten gelangen der HSG ganze zwei Treffer. Dadurch konnte die HG Aalen/Wasseralfingen Tor um Tor aufschließen und eine Viertelstunde vor Schluss erstmals die Führung an sich reißen. Die HSG ließ weiterhin beste Chancen liegen und verlor sich in Fehlpässen und technischen Fehlern. Beim 16:18 sah man das Spiel schon vollends kippen. Doch man muss den Gastgeberinnen zu Gute halten, dass sie noch einmal Moral zeigten und mit drei Treffern in Folge den Spielstand wieder drehten (19:18). In dieser engen Schlussphase parierte vor allem Annika Hangleiter im Tor einige wichtige Bälle. Dadurch konnte die HG nur noch einmal ausgleichen, während der HSG zwei weitere wichtige Treffer gelangen, die zum Endstand von 21:19 führten. Letzten Endes waren die zwei Punkte verdient, aber auch hart erkämpft. Der Dank gilt vor allem den fünf Spielerinnen, die spontan eingesprungen sind. Am Sonntag steht dann bereits die nächste Begegnung an - dazu müssen die HSG-Damen nach Heiningen reisen.

 Es spielten:

Annika Hangleiter; Christina Kienlen, Mona Seimetz (2), Franziska Mader, Lisa Mack, Rebecca Schneider (3), Sabrina Jankowitsch (7/3), Katja Hug (2), Lisa Mader, Mona Newman, Jeanette Leister (2), Takuhi Sardarjan (1), Karen Huep (4/1)

 

 

 

 

 Blamable Niederlage 

Ein Spiel zum Vergessen erlebten am Samstagabend die Damen und Zuschauer der HSG Oberkochen/Königsbronn.

 Die SG Herbrechtingen/Bolheim reiste mit 6:0 Punkten selbstbewusst an, während die HSG nach dem Umbruch und einigen verletzten Spielerinnen weiterhin versucht, so richtig in die Saison zu finden. Dementsprechend waren die Rollen schon im Vorfeld klar verteilt. Dass es so deutlich werden würde, hatte allerdings niemand erwartet. Lediglich bis zum Stand von 4:5 Mitte der ersten Hälfte konnte die HSG mithalten, dann wurde sie von der SG regelrecht überrollt. Aus einem 6:9 wurde so ein 7:17 Halbzeitstand. Im Angriff gelang überhaupt nichts, was die SG regelrecht dazu einlud, durch die schnelle erste und zweite Welle einfache Treffer zu erzielen. Obwohl die Gäste insgesamt acht Zeitstrafen erhielten und damit die HSG fast ein Viertel des Spiels in Überzahl verbrachte, konnte sie daraus keinen Profit schlagen, sondern fing sich in diesen Situationen noch Gegentore oder Strafwürfe ein. Die SG war in diesem Tag einfach in allen Belangen überlegen und fuhr einen 18:35 Sieg ein, der leider auch in dieser Höhe verdient war.

 Damit bleiben die Herbrechtingerinnen ungeschlagen an der Tabellenspitze, während die HSG im Mittelfeld der Tabelle steht. Am 1. November geht es weiter. Dann kommt es zu einem weiteren Lokalderby gegen die HG Aalen/Wasseralfingen. Sicherlich ein anderes Kaliber als die SG, doch mit der Leistung vom vergangenen Wochenende wird auch da nichts zu holen sein. Jetzt heißt es also aufstehen, Krone richten und wieder in die Spur finden, um nicht noch einmal so ein Debakel zu erleben.

 Es spielten: Rebecca Bolsinger; Ann-Kathrin Stitz (1), Takuhi Sardarjan (3), Lisa Mack, Katja Hug (4), Jeanette Leister, Sabrina Jankowitsch (3/1), Rebecca Schneider (4), Priska Ziller (2), Karen Huep (1/1)

 HSG Oberkochen/Königsbronn - TV Bargau 34:27

 Zum ersten Heimspiel der noch jungen Saison empfingen die Damen 1 der HSG Oberkochen/Königsbronn am Samstag den TV Bargau. Die HSG ging erneut mit verändertem Kader in die Begegnung: Weiß und Mack fielen verletzungsbedingt weiterhin aus, auch Maier und Hangleiter waren dieses Mal nicht mit von der Partie. Dafür war Lanzinger auf Heimaturlaub und nutzte ihr Doppelspielrecht, zudem gab Lisa Mader ihr Debüt für die HSG.

Das sich ständig ändernde Gesicht der Mannschaft führt natürlich dazu, dass es ab und zu noch nicht ganz rund läuft. Trotzdem legte die HSG zunächst stark los und führte nach zehn gespielten Minuten mit 8:2. Zu diesem Zeitpunkt hatte Torhüterin Bolsinger bereits zwei Strafwürfe pariert. Die Bargauer stellten ihre Abwehr um und machten es den Gastgeberinnen fortan etwas schwerer, zum Torerfolg zu kommen. Der Vorsprung pendelte sich bei den sechs Toren ein und erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde die HSG nachlässiger. In der Abwehr war sie nun oft einen Schritt zu spät, was zwei Zeitstrafen zur Folge hatte. Wie auch schon in der letzten Partie hatte die HSG allerdings größere Schwierigkeiten, wenn sie sich in Überzahl befand. In diesen Situationen kassierte sie meist einige Gegentreffer, während die Unterzahl oft schadlos überstanden wurde. Mit 17:13 ging es in die Halbzeitpause. Nach der Wende wollte die HSG eigentlich an die starke Leistung der ersten Minuten anknöpfen, das gelang nur bedingt. Der Angriff wurde ideenloser und bewegte sich permanent am Rande des Zeitspiels, während in der Abwehr zu oft der Gegenspieler ungehindert zum Wurf kam. Vor allem über ihre Außenspielerinnen kamen die Gegner immer wieder zu einfachen Toren. Die Konsequenz war, dass ein eigentlich komfortabler Vorsprung immer weiter schmolz und Mitte der zweiten Hälfte waren die Bargauer wieder auf einen Treffer dran. Ein Kippen des Spiels konnte gerade noch verhindert werden und in den letzten paar Minuten baute die HSG die Führung wieder aus. Mit 34:27 endete die Partie doch noch sehr deutlich. Der Endstand täuscht allerdings über den zwischenzeitlich sehr engen Verlauf hinweg.

 Kommendes Wochenende kommt dann ein anderes Kaliber in die Herwartsteinhalle: Die SG Herbrechtingen/Bolheim hat sich verstärkt und wird vermutlich mit der HSG Winzingen/Wißgoldingen um die Aufstiegsplätze kämpfen. Die Damen der HSG OK müssen sich daher um einiges steigern, wenn sie gegen die SG nicht unter die Räder kommen möchten.

 Es spielten:

Rebecca Bolsinger; Annika Lanzinger (3), Lisa Mader, Katja Hug (4), Takuhi Sardarjan (4), Sabrina Jankowitsch (3/1), Priska Ziller (1), Ann-Kathrin Stitz (2), Rebecca Schneider (1), Jeanette Leister (1), Karen Huep (15/6)

 

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