Damen 1

d1

h.v.l.: Franziska Mader, Bianca Trittler, Sabrina Jankowitsch, Jeanette Leister, Takuhi Sardarjan, Karen Huep, Lisa Mader, Trainer Manuel Ilg

v.v.l.: Priska Ziller, Ann-Kathrin Stitz, Katja Hug, Rebecca Bolsinger, Bianca Schneider, Julia Engel, Mona Newman, Lisa Mack

Es fehlen: Mona Seimetz, Larissa Weiß,Anja Günther,Theresa Maier,Annika Hangleiter

Niederlage gegen den Tabellenzweiten

Am Sonntagabend musste die HSG zum Derby nach Bolheim reisen. Dort ließ sie zwar beide Punkte liegen, konnte sich aber im Gegensatz zum Hinspiel recht gut verkaufen und vor allem die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten.

 Dass es gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim, die sich diese Saison unerwartet stark präsentiert, nicht einfach werden würde, war vor der Begegnung jedem klar. Das Ziel war es, klare Chancen herauszuspielen, um die SG nicht zu ihrem gefährlichen Tempospiel kommen zu lassen. Diese Vorgaben konnte die HSG vor allem in Durchgang eins nur bedingt umsetzen. Die ersten zwanzig Minuten hielt sie noch gut mit und konnte vor allem aus dem Rückraum immer wieder wichtige Treffer erzielen. Allerdings wurde hier schon jeder Fehler der Gäste gnadenlos mit schnellen Gegenstößen bestraft. Das schnelle Hin und Her konnten die ausgeglichener besetzten Gäste deutlich besser kompensieren, so dass der HSG am Ende ein bisschen die Puste ausging. Zehn Minuten vor der Pause stand es noch 11:7, innerhalb von vier Minuten wurde daraus ein wesentlich deutlicheres 16:7. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste noch einmal auf 18:11 verkürzen. Nach dem Wechsel gelangen den Gastgeberinnen drei Treffer in Folge, so dass sie erstmals zehn Treffer in Front waren. Erst jetzt schienen die Gäste so richtig aufzuwachen. Mit einem 7:1-Lauf verkürzten sie noch einmal auf 22:18. Daran hatte vor allem Sarah Geringer im HSG-Tor großen Anteil, die in dieser Phase gleich vier Strafwürfe parierte. Allerdings vergab die HSG ihrerseits auch zwei. Durch eine bessere Chancenverwertung ließ sie die SG nun nicht mehr zum Gegenstoß kommen und aus dem Spiel heraus waren die Gäste mindestens ebenbürtig. Der Schiedsrichter beendete dann die kleine Aufholjagd der HSG: Nach einem regulären Tor, das das 22:19 bedeutet hätte, entschied der Unparteiische, dass der Ball die Torlinie nicht überquert hätte. Während sich die Gäste noch beschwerten, hatten die Gegnerinnen schon über den nächsten Gegenstoß das 23:18 erzielt. Die Euphorie auf Seiten der HSG verebbte, sie fing sich gleich noch zwei Gegentreffer ein und dieser sieben-Tore-Rückstand hatte dann auch die letzte Viertelstunde Bestand.

 Damit siegte die SG völlig verdient mit 32:25, ein Debakel wie im Hinspiel gab es dieses Mal zum Glück nicht.

 Die HSG sollte vor allem die kämpferische Leistung aus der zweiten Hälfte in den Köpfen behalten und mit dieser Einstellung in das nächste Derby am Samstagabend gegen Aalen gehen.

 Es spielten:

 Sarah Geringer; Sabrina Jankowitsch (5/4), Lisa Mack, Takuhi Sardarjan (1), Katja Hug (6), Rebecca Schneider (3), Ann-Kathrin Stitz (2), Julia Engel (1), Jeanette Leister (1), Lisa Mader, Karen Huep (6)

Unnötige Niederlage 

Im ersten Rundenspiel des neuen Jahres empfing die HSG die Spielgemeinschaft aus Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch in der Herwartsteinhalle. Schon das Hinspiel konnte die HSG mit einem Treffer Unterschied nur denkbar knapp für sich entscheiden. Allerdings waren damals einige Spielerinnen nicht mit von der Partie und die neu formierte Mannschaft noch nicht eingespielt. Daher rechnete man sich in dieser Begegnung eigentlich einen weniger engen Spielverlauf aus. Zumindest in der ersten Hälfte war die HSG dann auch die optisch klar überlegene Mannschaft. Leider spiegelte sich diese Überlegenheit nicht im Spielstand wider. Lediglich zwei bis drei Treffer konnte man die Gegnerinnen auf Abstand halten. Vor allem gegen Ende des ersten Durchgangs wurden einige Bälle erobert, die dann durch technische Fehler meist umgehend wieder verloren wurden. So verpasste es die HSG, schon früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Dass der Spielstand in dieser Phase noch nicht kippte, lag vor allem an A-Jugend-Torhüterin Sarah Geringer, die zahlreiche Bälle entschärfen konnte. Durch einen unnötigen Gegentreffer zur Pausensirene gingen die Hausherrinnen mit einer mageren 12:10 Führung in die Kabine. Für den zweiten Durchgang wollte die HSG eigentlich eine Schippe drauf legen, um den Sack zuzumachen. Die SG versuchte es im Angriff nun mit der Brechstange und hatte damit ein ums andere Mal Erfolg. Zu zaghaft waren die Gastgeberinnen in ihren Defensivbemühungen, obwohl sie ihrerseits seit der ersten Minute einiges einstecken mussten. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang der SG dann zum ersten Mal der Ausgleich, drei Minuten später, mit dem 17:18, sogar die erste Führung. Diese konnte sie bis zur 58. Minute halten (21:23). Dann kämpfte sich die HSG noch einmal zurück und erzielte eine Minute vor dem Ende das 23:23. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Gastgeberinnen aufgrund einer fragwürdigen Zeitstrafe schon in Unterzahl. Die Gäste nutzten die letzte Minute für einen langen Angriff, einschließlich Auszeit und es gelang ihnen wenige Sekunden vor Schluss eine Außenposition freizuspielen, die mit viel Glück den Ball im Tor versenken konnte. Damit musste sich dieses Mal die HSG äußerst knapp geschlagen geben und rutscht in der Tabelle einen Platz nach hinten. Kommenden Sonntag fährt man dann zum Tabellenzweiten nach Herbrechtingen/Bolheim. Gegen diesen setzte es in der Hinrunde eine herbe Klatsche. Die HSG wird daher alles daran setzen, dass sich ein solches Debakel nicht wiederholt.

Es spielten: Sarah Geringer; Lisa Mader, Ann-Kathrin Stitz (1), Takuhi Sardarjan (4), Julia Engel (3), Katja Hug (3), Sabrina Jankowitsch (1), Larissa Weiß (1), Jeanette Leister (1), Karen Huep (9/1)

HSG Oberkochen/Königsbronn - HSG Wangen/Börtlingen 33:27

Die Damen der HSG Oberkochen/Königsbronn machten sich ein frühzeitiges Weihnachtsgeschenk, indem sie den bis dato noch ungeschlagenen Namensvetter aus Wangen/Börtlingen klar besiegten.

Vor ungewohnt leerer Halle starteten die Hausherrinnen sofort sehr gut in die Partie und lagen nach zwölf Minuten bereits fünf Treffer in Front. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause stand es noch 12:8, bevor dann die schwächste Phase der HSG OK folgte. Fast neun Minuten lang konnte der Ball nicht im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden. Dafür ließ man die Gäste ein ums andere Mal einfach durch die Abwehr marschieren. Diese nutzten ihre Chance, trafen fünfmal in Folge und sahen sich auf einmal 12:13 in Führung liegen. Wie schon so oft in dieser Saison hatte die HSG OK damit einen eigentlich komfortablen Vorsprung wieder verspielt. Doch mittlerweile kann sie damit umgehen, riss sich auch dieses Mal am Riemen und drehte den Spielstand mit 14:13 zur Halbzeit wieder in die richtige Richtung. Nach dem Seitenwechsel kassierten die Gastgeberinnen dann schnell hintereinander zwei Zeitstrafen und fand sich nur noch zu viert auf dem Feld wieder. Den fälligen Strafwurf verwandelten die Gäste sicher. Im Angriff setzte sich allerdings Katja Hug im Alleingang gegen die doppelte Überzahl durch, so dass auch diese Situation unbeschadet überstanden wurde. Bis zur 39. Minute hielt die HSG Wangen/Börtlingen den Anschluss noch (17:17), doch nach einer Auszeit von Trainer Ilg zogen die Gastgeberinnen dann Tor um Tor davon. Schönes Zusammenspiel zeigten sie vor allem in den Überzahlsituationen, in denen immer wieder durch einfache Spielzüge Hug frei gespielt wurde. Auch Sardarjan auf der Außenposition netzte immer wieder ein, so dass wieder ein beruhigender Vorsprung erspielt werden konnte. Zwar merkte man der einen oder anderen Spielerin gegen Ende des Spiels die Weihnachtsfeier vom Vortag an, aber auch die Gäste hatten nichts mehr entgegenzusetzen. So endete die Partie völlig verdient mit 33:27 und die HSG Wangen/Börtlingen musste die ersten Minuspunkte einstecken. Die HSG OK überwintert damit auf einem guten dritten Tabellenplatz. Weiter geht es mit einem Pokalspiel gegen die HG Aalen/Wasseralfingen am 07.01.18.

Die HSG Oberkochen/Königsbronn wünscht allen Ihren Fans eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es spielten: Rebecca Bolsinger, Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (6), Rebecca Schneider (3), Ann-Kathrin Stitz, Katja Hug (8), Larissa Weiß (1), Sabrina Jankowitsch (2), Julia Engel (2), Jeanette Leister (2), Karen Huep (9/2)

 

Verdienter Pflichtsieg


Ihre Aufgabe voll erfüllt hat die Damenmannschaft der HSG Oberkochen/Königsbronn als am Samstagabend der Tabellenletzte aus Giengen/Brenz zu Gast war. Die Gäste hatten bisher noch nicht Punkten können, daher war klar, dass die HSG als Favorit in die Begegnung ging. Als neuformierte Mannschaft, die einen direkten Durchmarsch in die Bezirksliga machte, war der Gegner noch recht unbekannt.
Die Gastgeberinnen konnten eine volle Bank aufweisen, wenn auch mit zahlreichen angeschlagenen Spielerinnen. Zu einem kurzen Schock kam es, als sich auch noch die einzige Torhüterin beim Aufwärmen verletzte und daher fortan nur eingeschränkt agieren konnte. Trotzdem konnte die HSG in den ersten Minuten gleich gut loslegen und schnell mit 7:1 in Führung gehen, nicht zuletzt aufgrund einer sattelfesten Abwehr und einer starken Torhüter-Leistung. Zwischendurch führten die Gastgeberinnen mit sieben Treffern und der Vorsprung pendelte sich bei fünf ein. In dieser Phase gelang auch Neuzugang Lisa Mader ihr erstes Tor für die Handballspielgemeinschaft. Mit einem 18:13 ging es dann in die Halbzeitpause. Dann zeigte sich das gleiche Bild wie schon in einigen Partien zuvor: Die HSG schaltete einen Gang zurück und ließ den Gegner wieder Morgenluft schnuppern. Dieser gab nicht auf, versuchte es immer wieder mit der Brechstange und konnte zwischenzeitlich auf zwei Treffer aufholen. So wirklich zum Wackeln wurde die HSG allerdings nicht mehr gebracht. Gegen Ende konnte auch noch A-Jugend-Torhüterin Sarah Geringer ihren Einstand in der ersten Damenmannschaft feiern, sie stieß aufgrund der Verletzung von Rebecca Bolsinger in der zweiten Hälfte zur Mannschaft. Mit 32:29 fuhr die HSG einen völlig verdienten Sieg ein, der sie vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz befördert. Wieder wurden phasenweise schöne Zusammenspiele und sehenswerte Tore gezeigt, allerdings muss die HSG lernen, ihre Leistung endlich einmal über 60 Minuten abzurufen.
Nach einem spielfreien Wochenende wartet als nächster Gegner am 9.12. kein anderer als der Tabellenführer aus Winzingen/Wißgoldingen. Die HSG hatte versucht, das Spiel zu verlegen, da ein Großteil der Mannschaft und der Trainer fehlen werden, leider hat Winzingen nicht zugestimmt. Daher wird sich zeigen, wie die Damen auftreten werden.


Es spielten: Rebecca Bolsinger, Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (5), Katja Hug (5), Sabrina Jankowitsch (4/3), Lisa Mack (1), Rebecca Schneider (1), Annika Lanzinger, Julia Engel (1), Ann-Kathrin Stitz (3), Jeanette Leister (2), Lisa Mader (1), Bianca Trittler, Karen Huep (9/3)

Im Auswärtsspiel gegen Heiningen präsentierte sich die Damenmannschaft der HSG wesentlich besser als in den letzten Heimspielen. Vor allem in der ersten Hälfte wussten die Gäste durch schönes Zusammenspiel zu gefallen. Der TSV hielt allerdings dagegen und ließ sich zunächst nicht ganz abschütteln. Auf Seiten der HSG glänzten Torhüterin Bolsinger mit einigen gehaltenen Strafwürfen und Kontern sowie Hug, die sich im Angriff immer wieder schön durchsetzen konnte. Dadurch setzte sich die HSG Tor um Tor ab und hatte zur Halbzeit einen 11:16-Vorsprung herausgespielt. Dass man sich darauf nicht ausruhen konnte, war spätestens nach der Begegnung gegen die HG Aalen/Wasseralfingen in der Vorwoche klar. Zunächst war aber weiterhin die HSG am Drücker und konnte auf zwischenzeitlich neun Treffer Unterschied erhöhen. Gegen Ende der Partie machte sich dann der Kräfterverschleiß bemerkbar, da die HSG nur mit einer Rumpftruppe angereist war und vor allem im Rückraum kaum Wechselmöglichkeiten hatte. Es häuften sich die technischen Fehler, was der TSV immer wieder zu schnellen Gegenstößen nutzte. Sieben Minuten vor dem Ende hatten die Gastgeberinnen somit noch einmal auf vier Treffer aufgeschlossen. Zu mehr sollte es allerdings nicht reichen. Am Ende konnte sich die HSG völlig verdient zwei weitere Punkte auf der Habenseite sichern und rutscht somit auf Platz drei in der Tabelle vor. Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es am 25.11. weiter gegen die FSG Giengen/Brenz.  

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Ann-Kathrin Stitz (1), Rebecca Schneider (1), Takuhi Sardarjan (4), Lisa Mack (2), Lisa Mader, Sabrina Jankowitsch (6/3), Katja Hug (7), Karen Huep (8/4)

 

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