Damen: HG Aalen/Wasseralfingen - HSG OK 24:21
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- Kategorie: Damen
- Veröffentlicht am Montag, 23. Januar 2012 12:20
- Geschrieben von biest8
Nach einem hart umkämpften Spiel unterliegt die HSG im Lokalderby 24:21
Am Wochenende traf die ersatzgeschwächte HSG auf den Ligadritten Aalen/Wasseralfingen. Die Rollen waren dabei klar vergeben: Für die HG geht es immer noch darum, sich einen der vorderen zwei Plätze zu ergattern, die Gäste hingegen brauchen jeden Punkt, um nicht wieder ins Tabellenende abzurutschen. Auf beiden Seiten fehlten wichtige Spielerinnen, doch während dies auf Aalener Seite durch den breiteren Kader und die A-Jugend gut kompensiert werden konnte, hat die HSG kaum Möglichkeiten, groß zu improvisieren. Vor allem Sabrina Jankowitsch und Heike Fuchs als Kreisläufer wurden in diesem Spiel schmerzlich vermisst. Dafür gab nach mehrmonatiger Verletzungspause Rebecca Pfistner ihr Comeback.
Die Gastgeberinnen starteten mit einer sehr offensiven Abwehr, die die Oberkochenerinnen in der Anfangsphase zwar immer wieder überwanden, doch konnten sie den völlig verharzten Ball einfach nicht unter Kontrolle bringen oder scheiterten immer wieder an der Torhüterin. So verpassten sie es, gleich zu Beginn einige Tore vorzulegen. Gerade als man sich auf den Ball und das harte Einsteigen der Aalener eingestimmt hatte, stellte der Gegner auf eine Manndeckung gegen Karen Huep um. Trainer Hermann Stegmeier versuchte es zwar mit vielen Varianten im Angriff, doch immer wieder fanden sich Spieler auf ungewohnten Positionen, so dass immer seltener ein Weg zum Tor gefunden wurde. Da aber auch die HG viel zu ideenlos in der Offensive war, konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst am Ende der ersten Hälfte erspielte sich die HSG einen zwei-Tore-Vorsprung und nahm diesen als 9:11 mit in die Pause.
Nach der Wende konnten die Gäste erneut einen Treffer markieren und so erstmals drei Tore vorlegen. Doch Aalen gab nicht auf, erzielte drei Tore in Folge und der Ausgleich war wieder hergestellt. Was folgte war das gleiche Bild wie in der ersten Halbzeit: jede Führung wurde postwendend egalisiert. Zum Ende hin wichen auf HSG-Seite dann zusehends die Kräfte, was sich vor allem in Unkonzentriertheiten in der Abwehr zeigte. Während der HG so immer wieder einfache Treffer ermöglicht wurden, kostete jedes Tor der Gäste gegen hartzupackende Aalener einen enormen Kraftaufwand. Kurz vor Ende führte die HG erstmals mit zwei Toren. Bis dahin waren Ziller, Pfistner und Huep bereits verletzt ausgeschieden und die HSG schaffte es nicht mehr, noch einmal am Sieg der Gastgeberinnen zu rütteln. So behielt die Heimmannschaft mit 24:21 die Oberhand. Nicht unverdient, doch wäre der ein oder andere Spieler mehr an Bord gewesen und hätten die Gäste vor allem in der Anfangsphase ihre Chancen verwandelt, dann wäre hier mehr drin gewesen. Am Ende behielt die Mannschaft die zwei Punkte, die es einfach einen Tick mehr wollte.
Trotz allem hat die HSG aufopferungsvoll gekämpft. Nun gilt es, vor allem gegen die Mannschaften aus dem hinteren Teil der Tabelle noch wichtige Punkte zu holen, um so den Mittelplatz zu sichern. Dies kann gleich nächste Woche gegen den TV Holzheim in der ungeliebten Parkhaushalle geschehen.
Es spielten:
HSG: Annika Hangleiter; Carina Lanzinger (3), Rebecca Pfistner, Mona Seimetz, Priska Ziller (3), Lisa Trittler (1), Katja Hug (8), Iris Riethmüller, Petra Welz, Karen Huep (6/1)










