HSG beendet Saison mit einem Sieg

Gegen den Tabellenvierten aus Wangen/Börtlingen konnten die HSG-Damen im letzten Saisonspiel noch einmal zwei Punkte einfahren. Damit ist auch alles Positive aus dieser Partie bereits zusammengefasst.

Obwohl sie sich im Vorfeld darauf eingestellt hatte, kam die HSG OK so überhaupt nicht mit dem Harzverbot in der Forstberghalle klar. Die Würfe von allen Positionen waren daher zu schwach und ungenau und wurden viel zu oft leichte Beute der gegnerischen Torhüterin. Überraschend war allerdings, dass auch die Gastgeberinnen ihre Probleme ohne Harz zu haben schienen. Auch ihnen gingen unzählige Bälle verloren. Ein handballerischer Leckerbissen war die Begegnung sicherlich nicht - spannend aber bis zum Ende. Dabei führten die Oberkochenerinnen in der neunten Minute 1:5, auch wenn bis dahin schon zahlreiche Großchancen vergeben wurden. Diese vergebenen Chancen schienen aber viele Spielerinnen zu verunsichern, so dass man den Eindruck hatte, einige verweigerten selbst freistehend vor dem Tor den Wurf auf eben jenes. Die Konsequenz war, dass die Gäste sich immer wieder am Rande des Zeitspiels bewegten. Sage und schreibe zehn Minuten lang gelang ihnen in dieser Phase kein Tor mehr, den favorisierten Gastgeberinnen jedoch auch nur drei. Bis zur Pause konnten dann beide Mannschaften noch einmal einnetzen und gingen mit einem mageren 4:6 in die Kabine. Die fünf Minuten nach der Wende wurden dann tatsächlich hektischer und insgesamt fand der Ball gleich fünfmal den Weg in eines der beiden Tore - und damit genau so oft wie die letzten 22 Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Danach herrschte erst einmal wieder Torflaute. Die HSG OK bemühte sich weiter, den Weg bis direkt vor das Tor zu finden, scheiterte aber entweder an der hart zupackenden Abwehrreihe oder an sich selbst. Zwischenzeitlich konnten die Gastgeberinnen auch einmal ausgleichen, doch am Ende behielt die HSG Oberkochen/Königsbronn mit 11:12 die Oberhand. Nicht nur einmal musste danach den nicht mitgereisten Fans versichert werden, dass ganze 60 Minuten für dieses Ergebnis benötigt wurden. Mit einer der schlechtesten Leistungen seit Jahren verabschiedet sich die HSG damit aus der Saison. Sie beendet diese auf dem 6. Tabellenplatz, welcher vor allem nach der verkorksten Rückrunde kein schlechtes Ergebnis ist. Verabschieden muss man sich nun leider von Katja Hug, die ihre Handballschuhe an den Nagel hängen wird - die HSG-Damen danken ihr für die letzten Jahre und wünschen ihr alles Gute!

Es spielten:

Sarah Geringer; Sabrina Jankowitsch (3), Katja Hug (1), Franziska Mader (1), Ann-Kathrin Stitz (3), Takuhi Sardarjan, Rebecca Schneider, Lisa Mack, Jeanette Leister (1), Julia Engel (1), Karen Huep (2/1)

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